Gute BGM-Praxis in der Pflege

In keiner Branche liegen Chancen und Risiken so dicht beieinander wie in der Pflege: Eine Dienstleistung mit Zukunft. Ein Beruf mit hohen Anforderungen an Kompetenz, Motivation sowie persönlichem und sozialem Engagement der Mitarbeiter. Leider aber auch ein Beruf mit hohen gesundheitlichen Risiken. Aktuelle Statistiken zeigen, dass Führungskräfte und Beschäftigte in der Pflegebranche zunehmend an physischen und psychischen Erkrankungen leiden. Grund für diese Beschwerden liegen häufig an erhöhter Leistungsbereitschaft und Zeitdruck.

Vor diesem Hintergrund haben der Landkreis Vechta zusammen mit dem GewiNet Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V. und der Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V. den Zuschlag für die Durchführung des Projektes „Gute BGM-Praxis in der Pflege“ erhalten. Das auf zwei Jahre ausgelegte Projekt wird aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen für die Metropolregion Nordwest gefördert. Die Kooperationspartner haben sich zur Aufgabe gemacht, bis April 2019 einen Handlungsleitfaden für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in ambulanten Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern in der Metropolregion Nordwest zu entwickeln und die Einrichtungen bei der Einführung von Präventionsmaßnahmen zu begleiten. Das Projekt bietet die Chance, durch BGM die Gesundheit der Pflegekräfte zu stärken und somit die Pflegebranche in der Region zu unterstützen.

Unternehmen und Einrichtungen sind eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Sie erhalten Informationen bei der Einführung eines BGM. Ziel ist, die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten und zu fördern sowie die Arbeitsplatzattraktivität für Bewerber zu steigern.

Hier sehen Sie weitere Informationen zum Projekt "Gute BGM-Praxis in der Pflege"

Kontakt:

Nils Holtmann
Projektleiter Betriebliches Gesundheitsmanagement
GewiNet
Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V.
Martinistr. 63/65
49080 Osnabrück
Tel.: 0541-200 98 44 42
Fax: 0541-200 98 44 59
n.holtmann@gewinet.de

 

Das Projekt „Gute BGM-Praxis in der Pflege“ wird
gefördert von der Metropolregion Nordwest