Vorstellung des Pflegeportals Weser-Ems beim 1. Nachversorger-Treffen des Klinikums Osnabrück >
<  MHO als besonderes überregionales Traumazentrum ausgezeichnet
01.09.2021 11:47

Schüchtermann-Klinik mit umfassendem Corona-Konzept


Dr. Wolfgang Rees, leitender Krankenhaushygieniker der Schüchtermann-Klinik zieht hinsichtlich der Impfkampagne eine positive Bilanz. Foto: Schüchtermann-Klinik

Bad Rothenfelde. „Wir sind bereit für die dritte Impfung“, sagt Dr. Wolfgang Rees, leitender Krankenhaushygieniker der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde. „Sobald es eine Empfehlung zur Auffrischungsimpfung gibt, werden wir damit beginnen.“ Nach der bisherigen Impfkampagne zieht er eine positive Bilanz. Bereits im Januar konnten im integrierten Herzzentrum die ersten Mitarbeiter, die direkt in der Versorgung von Covid-Patienten eingesetzt waren, geimpft werden. Abgeschlossen wurden die Erstimpfungen der Mitarbeiter Ende März. An insgesamt fünf Terminen stellten Teams des Impfzentrums Georgsmarienhütte den Impfstoff zur Verfügung und  begleiteten die Impfaktionen vor Ort.

In der Klinik war dann Teamwork gefragt: Die Mitarbeitenden der LVAD-Ambulanz (Herzunterstützungssystem-Ambulanz) und weitere Pflegekräfte haben den Impfstoff aufbereitet, die Mediziner übernahmen die erforderliche Aufklärung. Die Impfungen selbst wurden größtenteils von den Chefärzten vorgenommen. Insgesamt wurden so mehr als 700 in der Klinik Tätige geimpft, darunter unter anderem auch Seelsorger, Therapeuten und Mitarbeiter des Reinigungspersonals. „Darüber hinaus haben sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen im Impfzentrum oder bei ihren Ärzten impfen lassen, so dass wir von einer Impfquote beim klinischen tätigen Personal von weit über 80 Prozent ausgehen können“, so Dr. Rees.

„Wir danken allen Kollegen, die dafür gesorgt haben, dass unsere hausinterne Impfkampagne so reibungslos und erfolgreich ablaufen konnte“, sagt Hon. Prof. Dr. Michael Böckelmann, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Unser Dank gilt aber auch allen Mitarbeitenden, die sich haben impfen lassen, um unsere Patienten zu schützen. Diese Pandemie können wir nur gemeinsam bekämpfen.“

Aus diesem Grund wurden in der Schüchtermann-Klinik im Juni und Juli zwei Impfaktionen für Angehörige der „Schüchtermänner“ angeboten. Rund 300 Frauen und Männer haben dieses Angebot angenommen. „Diese Aktion waren ein sehr großer Erfolg“, berichtet Koordinator Ramis Konya, Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) der Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde. „Die Teilnehmer waren sehr glücklich, dass sie schnell und unkompliziert geimpft werden konnten. Es gab unter den Geimpften auch einige, die der Impfung ursprünglich skeptisch gegenüber standen - sich dann aber doch dafür entschieden haben.“ Bei Bedarf sind daher weitere Impfaktionen im MVZ möglich.

Auch in der Schüchtermann-Klinik gehen die Impfungen weiter. Über den Betriebsarzt werden Impfungen für alle Mitarbeitende angeboten, die bisher nicht geimpft sind. „Wir arbeiten weiter daran, dass die Impfquote noch besser wird“, erläutert Dr. Rees. 

Trotz der hohen Impfquote gelten in der Schüchtermann-Klinik weiterhin strenge Hygieneregeln. Dazu zählt auch, dass geimpfte und genese Patienten und Mitarbeitende weiterhin getestet werden und  Abstandsregeln sowie Maskenpflicht gelten.