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30.08.2021 13:02

MHO als besonderes überregionales Traumazentrum ausgezeichnet


Das Marienhospital Osnabrück ist als besonderes überregionales Traumazentrum ausgezeichnet worden. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die sehr hohe Akzeptanz bei den Rettungsdiensten. Foto: MHO

Osnabrücker Land. Das Marienhospital Osnabrück der Niels-Stensen-Klinken ist für die Versorgung Schwer- und Schwerstverletzter umfassend aufgestellt. Das lobte nun auch das niedersächsische Gesundheitsministerium und ernannte das Krankenhaus als eines der wenigen in Niedersachsen zum überregionalen Traumazentrum nach den Kriterien des höchsten Gremiums der Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, dem sogenannten Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

Dem überregionalen MHO-Traumazentrum wird bescheinigt, höchste Anforderungen und Kriterien zu erfüllen. Dabei geht es unter anderem um die technische Ausstattung sowie fachärztliche Spezialisierungen, um die Unterstützung anderer Krankenhäuser und auch darum, auf Großschadensereignisse bestens vorbreitet zu sein.

Prof. Dr. Uwe Joosten, Chefarzt der Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am MHO und Leiter des Traumazentrums, freut sich über den Erfolg und dankt allen Beteiligten: „Möglich wurde die Anerkennung nur durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Fachrichtungen und Berufsgruppen bei der Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten im MHO.“ Dieses zeige sich unter anderem in den eingespielten Abläufen in der Zentralen Notaufnahme, bei der Diagnostik mit der Radiologie, im OP und in der Nachversorgung auf der Intensivstation. Eine wichtige Rolle spiele auch die sehr hohen Akzeptanz bei den Rettungsdiensten.

Zu den besonderen Schwerpunkten des MHO-Traumazentrums gehört zum Beispiel eine sonst selten zu findende Kindertraumatologie mit über 1000 behandelten Kinderverletzungen im Jahr.

Insgesamt ist die MHO-Unfallklinik nach Aussage der Berufsgenossenschaften eine der größten in Niedersachsen.