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< Veranstaltungshinweis online 18. Osnabrücker Gesundheitsforum 15. Oktober 2021, 17.00 Uhr an der Hochschule Osnabrück
26.08.2021 09:47

GewiNet Osnabrück setzt Projekt zur Nachwuchsförderung in der Pflege fort


Freuen sich auf die Fortsetzung des Projektes Finden und Binden (v.

Mit dem Ziel, junge Menschen für Pflegeberufe zu begeistern, fiel vor knapp zwei Jahren der

Startschuss für das Projekt „Finden und Binden Nachwuchsförderung in der Pflege“.

Gemeinsam machen sich das GewiNet Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft, die

MaßArbeit des Landkreises Osnabrück und die Caritas St. Antonius Pfl ege dafür stark,

Schülerinnen und Schülern in Stadt und Landkreis Osnabrück die vielfältigen Möglichkeiten

und Entwicklungschancen in der Pflege aufzuzeigen mit Erfolg! Das Projekt hat sich als

Bereicherung für den Pflegeverbund Osnabrücker Land mit zahl reichen Pflegeeinrichtungen,

Pflegeschulen, Krankenhäusern und Reha Kliniken erwiesen. Und dank erneuter

Unterstützung durch das Fachkräftebündnis Nord West und den Sozialfonds der

Europäischen Union kann es fortgesetzt werden. Hatten die EU und die MaßArb eit für die

erste Phase gemeinsam bereits knapp 220.000 Euro bereitgestellt, sind es für das offizielle

Folgeprojekt „Finden und Binden Nachwuchsförderung in der Pflege 2.0“ nun noch einmal

rund 146.000 Euro.

„Wir müssen den Zugang zu sozialen Berufen in sbesondere in der Pflege erweitern und über

die Arbeitsbedingungen konkret und erfahrbar berichten. Das Gesundheitswesen ist ein

attraktiver Arbeitsbereich, der sich wandelt und neue Perspektiven und Aufstiegschancen

bietet“, so Hon. Prof. Dr. Michael Böck elmann, Geschäftsführer Schüchtermann Schiller'sche

Kliniken Bad Rothenfelde und Vorstandsvorsitzender GewiNet.

Die von den Partnern bereitgestellten Mittel werden zum einen dafür eingesetzt, die

erfolgreichen Maßnahmen der ersten Projektphase bis Sommer 2022 fortzusetzen. Dazu

zählten eine Pflege Kampagne an 15 Ausstellungsorten ebenso wie ein Dutzend

Kooperationsveranstaltungen. Des Weiteren haben 16 Azubis als Botschafter des Projektes

allgemeinbildende Schulen besucht und dort für Pflegeberufe geworben Die Besuche

fanden in der Corona Pandemie online statt, sollen jetzt aber möglichst auch wieder als

Präsenzveranstaltungen erfolgen.

Apropos Corona, MaßArbeit Vorstand Lars Hellmers betont, dass die Pandemie bisher kaum

Auswirkungen auf die Projektergeb nisse gehabt hätte, „weil alle Beteiligten sich mit großem

Engagement auf die digitalen Formate eingestellt, flexibel reagiert und Angebote wie

Schulbesuche ganz einfach online durchgeführt haben“.

Mit „Finden und Binden 2.0“ wollen die Kooperationspartner nun den Blick verstärkt auf die

Vielfalt und die unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen im Pflegeberuf legen, betont

Christin Schleiner, Projektleiterin bei GewiNet: „Ziel ist es, im engen Austausch mit unseren

Praxispartnern zu Themen wie Verantwortun gsbereiche oder Fähigkeiten und

Qualifikationsmixe, neue Perspektiven zur Sicherung der pflegerischen Versorgungssituation

in Stadt und Landkreis Osnabrück zu eröffnen.“ Dazu rücken unter anderem drei zusätzliche

Zielgruppen in den Fokus: akademisierte Pf legende, Pflegeassistenten sowie examinierte

Pflegende nach Erziehungszeiten. „Gerade die stärkere Einbeziehung der Pflegeassistenten

ist sehr wichtig, da in den Einrichtungen der stationären Altenpflege seit Jahresbeginn

zusätzliche Stellen eingerichtet w erden können“, ergänzt Ralf Chojetzki, Geschäftsführer

Caritas St. Antonius Pflege. Konkrete Maßnahmen sind beispielsweise gezielte

Fortbildungen für Pflege Einrichtungs und Stationsleitungen als Teil eines von den

Praxispartnerinnen des Projektes entwi ckelten Fortbildungskonzeptes. Weiterhin prüfen die

Kooperationspartner, als Ergänzung des Social Media Engagements bei Instagram, Hashtag

# vielleicht einen eigenen Podcast über die vielfältigen Chancen und persönliche Erfahrungen

in der Pflege ins Leben zu rufen. „Zusammen mit drei weiteren Pflege Projekten hat ‚Finden und Binden‘ den Fachbereich

Pflege als festen Teil im Portfolio des GewiNet etabliert“, fasst Geschäftsführerin Marion Bley

zusammen. „Mit der Fortsetzung können wir unse r Wissen und Engagement im

Personalmanagement in der Pflege stärken und die regionale Gesundheitswirtschaft somit

gezielt fördern und weiterentwickeln“.