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13.01.2021 13:32

Mitarbeitende der Niels-Stensen-Kliniken freuen sich über Anerkennung aus der Bevölkerung


Torsten Hedemann (SG Service), Pflegedirektorin Silke Wiemann und Isabell Riecken (SG Service) bei der Spendenübergabe am Franziskus-Hospital Harderberg (von links). Foto: FHH

Osnabrück. Anerkennung nicht nur für das Engagement in der diesjährigen Coronapandemie zu zeigen – das lag vielen Menschen am Herzen. Und so überbrachten sie coronakonform an den Eingängen einiger Krankenhäuser der Niels-Stensen-Kliniken Zeichen des Dankes für die Mitarbeitenden.

Fangruppen des VFL besuchten das Marienhospital an der Johannisfreiheit und am Standort Natruper Holz, das Christliche Kinderhospital Osnabrück sowie das Christliche Klinikum Melle, das Franziskus-Hospital Harderberg und die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche: „Es macht uns dankbar, dass die Krankenhausmitarbeitenden Zusammenhalt, Teamfähigkeit und Solidarität beweisen“, sagte Fan-Vertreter Angus Zagratzki. Leider habe man seit Beginn der Pandemie nicht immer das Gefühl gehabt, dass Gesellschaft und vor allem die Politik verstanden hätten, was es heiße, die Arbeit der im Krankenhaus Tätigen richtig wertzuschätzen.

Die Firma SG Service aus Coesfeld übergab kleine Präsente an die Mitarbeitenden des Franziskus-Hospitals Harderberg. Die SG Service ist das Dienstleistungsunternehmen der Schmidt-Gruppe, das bundesweit Fitnessstudios und Spielhallen betreibt. Die eingekaufte Ware konnte aufgrund des Lockdowns nicht an Mitglieder und Spielgäste verteilt werden. Die SG Service hat nach den Worten des leitenden Mitarbeiters Torsten Hedemann „aus der Not eine Tugend gemacht“ und verschenkte die Ware an Altenheime, Krankenhäuser und Jugendhilfeeinrichtungen. Das Franziskus-Hospital Harderberg hat 75 Kartons mit Gebäck und sechs Kilogramm Schokolade erhalten.

Jan Wendte von den Handballern der HSG Osnabrück überbrachte am MHO ein Dankeschön für den Dienst in der Coronazeit. Über die Kartons mit Leckereien, die Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Jörg Heckenkamp und Chefarzt Dr. Martin Beiderlinden entgegennahmen, freuten sich die Mitarbeitenden sehr.

Aber nicht nur an die Mitarbeitenden wurde gedacht, auch die Patienten, die coronabedingt keine Besuche erhalten dürfen, erfuhren in den verschiedenen Häusern besondere Aufmerksamkeit durch die Krankenhausmitarbeitenden. So freuten sich Patienten auf der Geriatriestation des Franziskus-Hospitals Harderberg über selbstgebackene Waffeln. Die Mitarbeitenden überraschten die Patienten mit den frischen Waffeln und einem Becher Punsch. „Wir wollten mit dieser kleinen Geste ein bisschen Licht und Wärme in die Einsamkeit besonders der geriatrischen Patienten bringen“, so Miriam Pollmann, Physician Assistant Geriatrie.