Mitarbeitende der Niels-Stensen-Kliniken freuen sich über Anerkennung aus der Bevölkerung >
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16.12.2020 09:59

Über 1000 Sterne von Kindern sowie Adventsfenster des Seelsorgeteams erfreuen Patienten und Mitarbeitende


Schwester Mariette, Julie Danckwerts und Claudia Hettlich von der Krankenhausseelsorge stellen den Adventsgang im Franziskus-Hospital Harderberg vor, der noch bis Neujahr reicht (von links). Foto: Daniel Meier/Niels-Stensen-Kliniken.

Georgsmarienhütte/Osnabrück. Im Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken reicht der Advent noch bis zum Neujahrstag. Bis dahin soll ein ungewöhnlicher Adventsgang Patienten und Mitarbeitende erfreuen. Mitgewirkt haben Kinder aus Schulen und Kitas in Stadt und Landkreis Osnabrück mit über 1000 selbstgebastelten Sternen, die später auf den Stationen verteilt werden sollen.Beteiligt sind die Grundschulen am Schölerberg, die Grundschule in Dröper sowie die Michaelis Grundschule Georgsmarienhütte, der Lukas Kindergarten Osnabrück sowie die Kita und das Familienzentrum St. Marien Oesede.

Zudem hat das Seelsorgeteam mit Claudia Hettlich, Julie Danckwerts, Schwester Mariette und Pater Shaiju fünf Adventsstationen gestaltet. Insgesamt  sind es sechs Fenster, das letzte für das neue Jahr.

„Vieles fällt in diesem Jahr aus, was uns sonst in der Adventszeit Freude bereitet hat“, heißt es in der Einladung zum Adventsgang: „Damit trotzdem Adventsstimmung aufkommt, haben wir diesen Adventsgang gestaltet. Er befindet sich auf dem Weg zum OP und lädt dazu ein, jede Woche etwas Neues zu entdecken. Außerdem halten wir die eine oder andere Überraschung bereit.“

Im ersten Adventsfenster sind nicht nur Hirten mit Maria und Josef zu sehen, sondern Fotos mit Menschen, die im Franziskus-Hospital Harderberg arbeiten und gemeinsam miteinander und mit den Patienten auf dem Weg zur Weihnacht sind.

Adventsfenster zwei erinnert daran, dass es kleine Dinge sein können, die ausreichen, um im Advent aufzutanken und den Weg für Weihnachten zu bereiten. Zum Beispiel ein gutes Buch oder eine Tasse Tee.

Im dritten Fenster geht es um Licht. Jesus kommt als Licht in das Dunkle unserer Welt. In Einsamkeit, in Mutlosigkeit  und in Traurigkeit.

Adventsfenster vier sagt, Engel gehören auch in unseren Alltag. Dabei muss es nicht immer himmlisch zugehen. Eine Begegnung mit einem Engel kann ganz bodenständig sein.

Bis zum Neujahrstag warten weitere Adventsfenster auf die Menschen, die im Franziskus-Hospital auf dem Weg sind.