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16.12.2020 09:55

Neu auf der Palliativstation: Raum der Stille sowie Atmungs- und Musiktherapie


Tabea Casimir ist als neue Musiktherapeutin auf der Palliativstation im Franziskus-Hospital Harderberg aktiv. Foto: Niels-Stensen-Kliniken.

Georgsmarienhütte. Die Palliativarbeit im Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken ist weiterentwickelt worden. Mit einer erstmaligen Gestaltung des Raums der Stille soll ein Rückzugsort für Palliativpatienten und deren Angehörige geschaffen werden. Auch die therapeutischen Angebote der erst seit Februar 2020 bestehenden Palliativstation sollen ausgebaut werden. Zurzeit gibt es zum Beispiel mit Guido Athmer einen Atmungstherapeuten und Tabea Casimir eine neue Musiktherapeutin auf der Station.

„Der Raum der Stille sowie die therapeutischen Angebote sind für unsere Patienten und auch deren Angehörige sehr wichtig“, sagt Oberärztin Wiebke Schrader, Fachärztin für Innere Medizin, Palliativmedizin. Sie freue sich daher über jede mögliche Unterstützung, um diese Angebote weiterzuentwickeln.

Das Team der Palliativstation sei seit der Eröffnung des neuen Bereiches gewachsen. Es umfasse ab Januar 2021 unter anderem zwei Ärzte, 19 Mitarbeitende aus der Fachkrankenpflege, zwei Psychoonkologinnen, eine Physiotherapeutin, eine Ergotherapeutin, Sozialarbeiter sowie drei Seelsorgende und eine Musiktherapeutin sowie einen Atmungstherapeuten.

,,Wir möchten zudem künstlerische Therapien weiter etablieren und Fortbildungen in palliativer Arbeit sollen das Team weiter stärken und professionalisieren“, sagt Wiebke Schrader. Dazu sei eine Unterstützung der noch jungen Palliativstation notwendig. Sie freue sich über jeden, der durch eine Spende dazu beitrage.

Auf der Palliativstation gibt es zehn Betten in Einzelzimmern. Sie hat neben dem Raum der Stille auch eine 40 Quadratmeter große überdachte Loggia mit Blick auf den bewaldeten Harderberg. Sie ist mit dem Bett befahrbar. Auch ein therapeutisches Bad für entspannende Bäder sowie ein Wohnzimmer mit Küchenzeile als alternativer Aufenthaltsraum und Treffpunkt stehen den Menschen zur Verfügung.

Wiebke Schrader: „Unsere Palliativmedizin, wie wir sie leben, behält immer den Menschen als Ganzes im Blick mit seinen individuellen Lebensentwürfen, seinen Wünschen und seinen ganz eigenen Problemen.“

Wer die Arbeit der Palliativstation unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun:

 

Franziskus-Hospital Harderberg

 

IBAN DE  68 4006 0265 1109 1411 02

 

Stichwort: Palliativstation