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24.04.2020 09:12

Rene Westphal aus Rieste koordiniert ein Freiwilligen-Netzwerk – Krankenhaus St. Raphael bedankt sich für große Unterstützung


Das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln freut sich über Schutzmasken, die Rene Westphal aus Rieste produziert. Foto: Daniel Meier/NSK

Ostercappeln/Rieste. Bei Rene Westphal in Rieste laufen fünf 3D-Drucker rund um die Uhr. Sie produzieren bis zu 80 Masken täglich, die in der Corona-Pandemie Schutz bieten sollen. „Wir möchten vor allem Mitarbeitenden in Krankenhäusern und Arztpraxen helfen, sich zu schützen“, so der IT-Fachmann, der über eine facebook-Gruppe auf eine bundesweite Initiative Freiwilliger  (www.makervsvirus.org)  gestoßen war, die Masken herstellt. Rene Westphal sagte zu, gemeinsam mit Matze Lauinger und einigen weiteren Mitstreitern das Gebiet Osnabrück-Emsland abzudecken. Er sei selbst überrascht gewesen, wie schnell sich Engagierte gefunden hätten, um sich gemeinsam je nach ihren Möglichkeiten für die gute Sache einzusetzen. Als einer der ersten Nutzer belieferte der Riester jetzt das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln der Niels-Stensen-Kliniken. Schwester Tanja Richter aus der Notaufnahme war im Internet auf die Initiative aufmerksam geworden und hatte sofort Kontakt zu Rene Westphal aufgenommen. In einem ersten Schub brachte er rund 60 Masken für die Notaufnahme vorbei, weitere Bereiche des Krankenhauses folgten.

 

„Wir sind mittlerweile gut aufgestellt und können bei Bedarf auch Großanfragen bedienen“, berichtet Westphal. Möglich sei das durch ein Netzwerk von rund 25 ehrenamtlichen Mitstreitern mit 3D-Druckern in der Region, so könnten in Vechta zum Beispiel mit der dortigen Gemeinschaft Ehrenamtlicher (Vechta gegen Corona) künftig 1500 Masken täglich produziert werden. Auch das Emsland wird abgedeckt. Hier hatte unter anderem die Polizei in Meppen Masken angefragt. Die Bereitstellung erfolgt kostenlos. Man könne Rene Westphal und seinen Mitstreitern gar nicht genug danken, betont Tanja Richter vom Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln. Die Masken seien perfekt und aus hygienischer Sicht gut einsetzbar. Sie seien abwaschbar und mehrfach verwendbar. Die Initiative von Rene Westphal sei sehr lobenswert.

 

Wer Interesse hat oder spenden möchte, kann sich melden unter info@covid19beistand.de