Einladung zum Workshop am 18.02.20: Recycling von Kunststoffabfällen – Einsatz von Rezyklaten in Industrie und Gewerbe >
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03.02.2020 11:50

GewiNet-Projekt in Ankumer und Osnabrücker Oberschulen


Ankum/Osnabrück. Schüler für die Pflege begeistern: Unter diesem Titel steht das Projekt „Finden und Binden – Nachwuchsförderung in der Pflege“ des GewiNet Kompetenzzentrums Gesundheitswirtschaft, zu dem jetzt Workshops mit Schülern an der Oberschule Ankum und in der Thomas-Morus-Schule Osnabrück stattfanden.

„Es geht uns darum Schülern den Pflegeberuf als vielseitigen und interessanten Ausbildungs- und Karriereweg vorzustellen“, erläutert Christin Schleiner, Projektleitung Pflege bei GewiNet. Dazu berichten Auszubildende der Akademie des Klinikums Osnabrück über ihren spannenden Alltag in der Pflege sowie über die Ausbildung. Das von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziell unterstützte Projekt wird unter anderem mit Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück realisiert.

Es wird von GewiNet geleitet und gemeinsam mit Maßarbeit des Landkreises Osnabrück und der Caritas-St. Antonius Pflege als Kooperationspartner durchgeführt. „Hintergrund der Schulbesuche sind Fachkräfteengpässe sowie ein deutlicher Rückgang der Pflegenden unter 50 Jahren bis 2031“, so Christin Schleiner.

Im Gespräch mit den Schülern der 9. oder 10. Klassen von Haupt-, Real-, Gesamt- und Oberschulen sowie Gymnasien solle eine Imageverbesserung des Berufsbildes der Pflege in der Gesellschaft erreicht werden. Auch sollen die Schüler für eine Berufsausübung zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau (generalisierte neue Ausbildungsform in der Pflege ab 2020) sensibilisiert werden.

Im Rahmen der Schulbesuche vermitteln Pflege-Auszubildende Schülern der Allgemeinbildenden Schulen grundlegendes Wissen zur Pflegeausbildung und zum Pflegeberuf. Zusätzlich erhalten die Schüler praktische Einblicke in pflegerische Tätigkeiten. So durften sie bei den beiden Besuchen in Ankum und Osnabrück zum Beispiel Puls und Blutdruck messen.

Angeleitet wurden die Schüler von den Pflege-Azubis Merle und Christina. Beide berichteten von ihren Erfahrungen in der Pflege. Christina ist nach einem Pflegepraktikum an die Akademie des Klinikums gegangen: In der Pflege spüre man, dass die Arbeit einen Sinn mache, das sei ein schönes Gefühl, sagt sie. Das Lächeln am Patientenbett mache glücklich.

Merle berichtete, im OP gearbeitet zu haben. Sie habe den Patienten die Angst vor dem Eingriff nehmen können: Sie habe sich um Menschen in Extremsituationen gekümmert, das sei sehr erfüllend gewesen. Es sei wichtig, eine Beziehung zu den Patienten aufzubauen, stimmten beide Azubis überein. Der Pflegeberuf sei vielfältig: Es gebe nicht nur die Arbeit in verschiedenen Fach- und Funktionsbereichen im Krankenhaus, sondern auch die  verschiedenen Versorgungsbereiche, die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, die Gesundheits- und Krankenpflege und die Altenpflege. Auch könne man Pflege studieren und habe viele Aufstiegsmöglichkeiten.

Interessierte Schulen, die gerne an den Schulbesuchen der Pflege-Azubis teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen, sich mit dem Fachbereich Pflege des GewiNet Kompetenzzentrums in Verbindung zu setzen, so Schleiner.