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03.02.2020 11:45

Modernste Technik mit wohnlicher, familiärer Atmosphäre verbunden


Georgsmarienhütte. Das Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken hat in rund zweijähriger Bauzeit einen fünfstöckigen Trakt des Hauses mit einer Fläche von 3872 Quadratmetern komplett saniert. Investiert wurden rund elf Millionen Euro. Im Rahmen einer Feierstunde wurde der Bau jetzt von Generalvikar Theo Paul eingesegnet und seiner Bestimmung übergeben.

Mit der Fertigstellung dieses Bauabschnittes werde eine mehrjährige Großbaumaßnahme zur Erweiterung und Sanierung des Franziskus-Hospitals Harderberg abgeschlossen, sagte Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken. Sie sei zunächst mit dem Erweiterungsbau K (mit neuen Stationen sowie unter anderem der Zentralen Notaufnahme) im Jahr 2012 begonnen worden (Inbetriebnahme 2014). Zwei Jahre darauf sei eine Intensivstation eingerichtet und nun der sogenannte Bauteil B fertiggestellt worden.

Untergebracht sind in diesem aktuell modernisierten Bereich die Intensivüberwachungspflege mit zwölf Betten, die Onkologie (20 Betten), die Chirurgie (18 Betten), die Orthopädie (16 Betten) und die Hals-Nasen-Ohren-Abteilung (vier Betten). Jedes Patientenzimmer hat nun ein helles, freundliches Gesicht und ist mit einer Sanitärzelle ausgestattet.

Das Krankenhaus bekommt zudem erstmals eine Palliativstation mit zehn Betten, die ebenfalls im sanierten Bereich eingerichtet wurde. Schwerkranke Patienten vor allem aus dem Südkreis können auf der neuen Palliativstation intensiv betreut und am Ende des Lebens begleitet werden.

Im sanierten Bauteil gibt es neben drei Dreibettzimmern, 25 Zweibettzimmern und 22 Einbettzimmern auch Funktionsräume. Hierzu gehören unter anderem Arztzimmer, Stationszimmer sowie Vorbereitungs- und Lagerungsräume.

Bei der Schlüsselübergabe für den fertiggestellten Bau freute sich Verwaltungsdirektor Uwe Hegen, dass ein „wirklich toller, fortschrittlicher neuer Bauteil entstanden ist“. Es sei gut gelungen, eine Brücke zwischen modernster Technik und einer für die Patienten wohnlichen und somit familiären Atmosphäre zu schaffen. Dies gelte in diesem Fall im Besonderen auch für den Bereich der neuen Palliativstation. Hegen dankte allen Mitarbeitenden für ihr Mitwirken und ihre Geduld sowie den am Bau beteiligten Unternehmen. Eingebunden waren insgesamt 48 Firmen.