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< 20.02.2020 Praxisforum Digitalisierung in Oldenburg
02.01.2020 10:17

Dr. Franz-Josef Bode bei Patienten des Marienhospitals Osnabrück


Andreas Geijr freute sich sehr über den Besuch des Bischofs am Krankenbett. Foto: Daniel Meier/Niels-Stensen-Kliniken.

Osnabrück. Beim vorweihnachtlichen Bischofsbesuch am Krankenbett hat Dr. Franz-Josef Bode den Patienten des Marienhospitals Osnabrück (MHO) der Niels-Stensen-Kliniken und des Christlichen Kinderhospitals Osnabrück Trost und Segen gespendet.

Im vorausgegangenen Wortgottesdienst dankte der Oberhirte den Mitarbeitenden des Krankenhauses: Viele Menschen stünden im MHO einander bei, sie brächen wie Maria zu den Menschen auf, die Hilfe bräuchten. „Wir sind sehr dankbar für ihren täglichen Einsatz.“ Krankheiten könnten Menschen zu Suchenden machen, erläuterte Dr. Bode. Den Patienten wünschte er Kraft für ihren jeweiligen Weg, auf dem sie nicht alleingelassen würden: In einem Krankenhaus wie dem MHO seien alle in engster Weise miteinander verbunden.

In der Andacht ging der Bischof auch auf eine Aktion der Krankenhausseelsorge ein: Patienten, Besucher oder Mitarbeiter können einen Strohhalm für ihre Anliegen in die Krippe der Krankenhauskapelle legen – für Wünsche, Dank, Sorgen, Sehnsüchte. Damit können sie Last ablegen und Zeichen setzen. Denn Weihnachten kommt Gott in die Welt, die schön und großartig, aber auch brüchig, unfertig, belastet sein kann. Das sollen die Halme in der Krippe ausdrücken.

Nach der Andacht in der Krankenhauskapelle besuchte der Bischof die Patienten am Krankenbett und wandte sich ihnen in persönlichen Gesprächen zu. So zum Beispiel bei Andreas Geijr aus Lingen, der sich sehr über den Besuch des Bischofs freute und an Weihnachten wieder zuhause sein darf. Der gebürtige Kirgise feiert dann mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen.

Begleitet wurde der Bischof bei seinem Rundgang von Generalvikar Theo Paul, Hermann Rickers sowie den Domkapitularen Dr. Hermann Wieh und Dr. Martin Schomaker.

Sie brachten weihnachtlichen Segen in die Patientenzimmer. Die Geistlichen spendeten Trost und vermittelten Zuversicht. Viele Patienten müssen auch die Weihnachtstage über im Krankenhaus verweilen.