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17.12.2018 13:37

Neues Zentrum für Beatmungspflege mit ambulant betreuter Wohngruppe eröffnet


Über die Eröffnung des neuen Zentrums für Beatmungspflege mit einer ambulant betreuten Wohngruppe am Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln freuen sich (von links) Rainer Alefs, Rainer Ellermann, Uwe Hegen, Norbert Fischer, Dr. Christoph Hünermann, Michael Kamp, Dr. Ludger Hillejan und Schwester M. Marion Niebrügge. Foto: Daniel Meier

Ostercappeln/Osnabrück. Die Bauarbeiten am neuen Zentrum für Beatmungspflege am Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln der Niels-Stensen-Kliniken sind abgeschlossen: Die Einrichtung mit einer ambulant betreuten Wohngruppe wurde jetzt eingesegnet und seiner Bestimmung übergeben.

Betreiber der Einrichtung ist der Intensivpflegedienst Camelot aus Osnabrück, der damit sein Angebot erweitert. „Im neuen Zentrum werden heimbeatmete Bewohner aus der Region Osnabrück im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt fach- und intensivpflegerisch versorgt“, so Camelot-Geschäftsführer Norbert Fischer.

Die enge Anbindung an das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln mit dem Lungenzentrum Osnabrück bietet dazu hervorragende Möglichkeiten und bringt für zukünftige Bewohner viele Vorteile: „Betroffene können sofort im Anschluss an eine stationäre Versorgung reibungslos pflegefachlich unterstützt und versorgt werden“.

In der Wohngruppe werden künftig bis zu elf Bewohner, die in der Regel von einer unterstützenden Beatmung abhängig sind, ein umfassendes Versorgungsangebot finden. Wohnräume stehen zur Anmietung und individuellen Gestaltung zur Verfügung. „So schaffen wir neben der hohen fachlichen Versorgung eine Wohlfühlatmosphäre“, sagt Fischer. “Speziell geschultes Fachpersonal gewährleistet die hohe pflegefachliche Versorgung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.“

Michael Kamp, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Raphael Ostercappeln, sieht einen wesentlichen Vorteil der engen Anbindung an das Krankenhaus in den kurzen Reaktionszeiten bei einer notwendigen akutmedizinischen Versorgung im Notfall.

Zudem ist es allen Beteiligten ein großes Anliegen, die allgemeininternistische und pneumologische Versorgung auf die speziellen Bedarfe der Bewohner abzustellen. Hierzu finden derzeit intensive Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung und den niedergelassenen Ärzten der Region statt.

Zum Angebot der neuen Einrichtung gehören auch sogenannte „Überleitungspflegeplätze“ zur vorübergehenden Nutzung. Diese sind dann erforderlich, wenn nach einem Krankenhausaufenthalt eine Überleitung in eine Reha- Einrichtung, in eine andere Versorgungseinrichtung oder nach Hause ansteht, die aber kurzfristig nicht umgesetzt werden kann.

„Wir wollen auch Angehörige entlasten, die Tag ein und Tag aus über viele Jahre Familienangehörige intensivpflegerisch versorgen und Phasen der Erholung und des

Ausgleiches nicht mehr kennen“, erläutert Fischer: „So ist eine vorübergehende Unterbringung in unserer Einrichtung möglich.“

Anfragen für eine Aufnahme unter Telefon 0541/20196866.