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30.10.2013 09:22

Nach 23 Jahren geht eine Ära zuende


Der Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken, Werner Lullmann, Dr. Albert von der Assen, Ingrid Hoedemaker, Dr. Michael Hoedemaker, Dr. Trygve Daabach und FHH-Geschäftsführer Michael Kamp (von links) bei der Abschiedsveranstaltung. Foto: Niels-Stensen-Kliniken.

Dr. Michael Hoedemaker als Chefarzt in den Ruhestand verabschiedet

Georgsmarienhütte. Nach fast 25-jähriger Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie an den Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg (FHH) ist Dr. Michael Hoedemaker nun in den Ruhestand verabschiedet worden. Geschäftsführer Michael Kamp wies zugleich darauf hin, dass Dr. Hoedemaker im Rahmen seiner Privatsprechstunde weiterhin am FHH präsent ist.

Dr. Michael Hoedemaker ist am 1. Juli 1982 als Oberarzt an das Franziskus-Hospital Harderberg gekommen. Am 1.Oktober 1990 wurde er zum Chefarzt ernannt.

Michel Kamp rechnete in seiner Abschiedsansprache vor, dass in den 23 Jahren chefärztlicher Tätigkeit rund 20 000 Babys am Harderberg geboren worden sind. Kamp dankte Dr. Hoedemaker herzlich für sein Engagement und blickte auf die vielen schönen Momente zurück, die gerade die Geburtshilfe dem scheidenden Mediziner gegeben habe.

Der stellvertretende Ärztliche Direktor des Franziskus-Hospitals Harderberg, Dr. Albert von der Assen, dankte Dr. Michael Hoedemaker  in einer gereimten Ansprache mit viel Witz und Herzlichkeit. Dr. von der Assen überreichte seinem Kollegen als Andenken an seine Tätigkeit eine Skulptur, die eine umrisshafte Frauengestalt darstellt.

Nach dem Ausscheiden von Dr. Michael Hoedemaker leitet nun Dr. Trygve Daabach die gynäkologische und geburtshilfliche Abteilung in alleiniger Verantwortung.

Dr. Daabach wird die familienorientierte Geburtshilfe in enger Zusammenarbeit mit den kooperierenden Kinderärzten ausbauen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auch zukünftig in der gynäkologischen Onkologie, also der Behandlung von Krebs. Zudem wird Dr. Trygve Daabach das Konztinenzzentrum weiterentwickeln, das er bereits als Oberarzt am FHH aufgebaut hat.

Jährlich werden in der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie am FHH rund 1 000 Kinder geboren und rund 2 000 Frauen operiert.