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< Psychische Begleitung von Krebspatienten
08.06.2016 11:28

Sozialministerin besucht MHA


Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (Fünfte von links) hat auf Einladung von Werner Lager (Zweiter von links) das Marienhospital-Ankum-Bersenbrück besucht. Foto: Hubert Meyer / Niels-Stensen-Kliniken.

Ankum. Cornelia Rundt informierte sich über Entwicklungen.

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) hat das Marienhospital Ankum-Bersenbrück (MHA) der Niels-Stensen-Kliniken besucht. Sie kam auf Einladung von Werner Lager, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann nahm an dem Besuch teil.

Frau Rundt  informierte  sich vor Ort über die Entwicklungen des Hauses nach der vom Land vollzogenen Umstrukturierung Ende 2014, als die Belegabteilung für Orthopädie und chirurgische Leistungen von Bramsche nach Ankum verlagert und die Kooperation mit dem chirurgischen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Bramsche (Fachärzte Dr. Torsten Saemann, Dr. Thomas Berenz und Frank Dohmeyer) realisiert wurde. 

Seitdem werden im MHA sowohl mehr stationäre Patienten als auch in erheblichem Maße ambulante Patienten behandelt (2015 rund 6.500 stationär und 14.500 ambulant). Die Ministerin konnte sich von der erfolgreichen Umsetzung der Struktur-Entscheidung überzeugen.  

Es wurde bei dem Besuch auch über die Chancen und Möglichkeiten von Belegärzten beziehungsweise Belegabteilungen gesprochen. Dr. Hans-Christian Freytag, einer der beiden Belegärzte in der Orthopädie, hob die positiven Möglichkeiten und die wirtschaftlichen Vorzüge von Belegabteilungen hervor.

Im Rahmen eines Rundgangs durch das Krankenhaus überzeugte sich Cornelia Rundt von der guten Substanz und medizinisch-technischen Ausstattung des Hauses. Sie freute sich auch, dass die bereits getätigten Investitionen des Landes in Ankum Früchte getragen haben. Sie betonte, dass ihr die Zukunft der medizinischen Versorgung in einem ländlich geprägten Bundesland wie Niedersachsen sehr am Herzen liege. 

Das MHA hat zwei kleinere Bauvorhaben beim Land beantragt und die bauliche Zielplanung überarbeitet. Diese erforderlichen Schritte wurden der Ministerin vorgestellt: Dabei handelt es sich um die Ausstattung der Stationen mit eigenen Nasszellen für die Patientenzimmer, die Erweiterung der Intensivstation, die Implementierung eines weiteren OP-Saales, die Erweiterung der zentralen Patientenaufnahme und die Schaffung eines neuen Eingangsportals. Diese Maßnahmen fanden großen Anklang bei ihr. Über die Umsetzung werde in absehbarer Zeit durch das Kabinett und den Planungsausschuss entschieden, sagte sie.