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16.11.2015 11:12

Palliativstation im MHO erweitert


Festliche Einweihung der erweiterten MHO-Palliativstation: Krankenhausdirektor Johannes Düvel (links) und der Ärztliche Leiter der Palliativstation, Prof. Dr. Winfried Hardinghaus (dritter von links), nahmen einen Spendenscheck aus den Händen von Dr. Reinhold Kassing (links) und Jens Strebe (beide Spes Viva) entgegen. Foto: Daniel Meier/Niels-Stensen-Kliniken.

Osnabrück. Zwölf Betten und ein frisches, wohnliches Ambiente.

Nach sechsmonatiger Bauzeit ist die Palliativstation im Marienhospital Osnabrück der Niels-Stensen-Kliniken auf zwölf Betten erweitert und mit einem frischen, wohnlichen Ambiente versehen worden.

Die neugestalteten Räume wurden jetzt im Rahmen eines Wortgottesdienstes und eines anschließenden Festaktes feierlich eingeweiht. 

„Wir haben den Palliativbereich dem stark gewachsenen Bedarf entsprechend ausgebaut und die Versorgung weiter optimiert“, sagt Krankenhausdirektor Johannes Düvel. 

Die Kosten betragen rund 820 000 Euro. Der Bischöfliche Stuhl unterstützte das Vorhaben mit einem Zuschuss und einer teilweisen Darlehensfinanzierung. Außerdem wurden gemeinsam mit Spes Viva Spenden in Höhe von über 200 000 Euro eingeworben. Einen ersten Spendenscheck in Höhe von 70 000 Euro hatte der Verein bereits im Juli an das Marienhospital übergeben, ein weiterer Scheck (105 000 Euro) folgte jetzt im Rahmen der Einweihungsfeier. Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken, bedankte sich bei Spes Viva, allen Unterstützern und den Mitarbeitern der Palliativstation.

Auf der Palliativstation werden Patienten mit einer nicht heilbaren Erkrankung versorgt, deren Krankheitszustand eine Krankenhausbehandlung erfordert. Die Patienten werden von einem Team aus Ärzten, Pflegenden, Physiotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeitern und Seelsorgern individuell betreut. 

Ärztlicher Leiter ist Prof. Dr. Winfried Hardinghaus. "Wir können jeden schmerzfrei und würdevoll begleiten", sagte er: „Die Palliativstation ist für eine akute Intervention bei körperlichen, psychosozialen oder spirituellen Krisen von Schwerstkranken und Sterbenden zuständig. Ziel ist die Entlassung des Patienten nach Hause, ins Pflegeheim oder in das Osnabrücker Hospiz.“