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31.08.2016 12:27

Neue Intensivstation nimmt Gestalt an


Über den Neubau der Intensivstation informierten (von links) Reiner Kenkel (stellvertretender technischer Leiter am Franziskus-Hospital), Thomas Adler (Projektleiter, Architekten t+p), Verwaltungsdirektor Uwe Hegen, Michael Dieckmann-Chippendale (Bauleitung, Architekten t+p) sowie Geschäftsführer Michael Kamp. Foto: Daniel Meier/Niels-Stensen-Kliniken.

Georgsmarienhütte. Bau am Franziskus-Hospital Harderberg soll im Frühjahr in Betrieb gehen

Die neue Intensivstation des Franziskus-Hospitals Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken nimmt Gestalt an: Sie wird zwölf Intensivbehandlungsbetten haben und auf dem modernsten medizinisch-technischen Stand sein, wenn sie im kommenden Frühjahr den Betrieb aufnimmt.

Der Rohbau ist bereits fertiggestellt. Jetzt gehe es mit den technischen Installationen weiter, berichtet Geschäftsführer Michael Kamp. Dazu gehörten Elektroarbeiten, Abwasserleitungen, Heizung und Lüftung. Dann folgten Estrich und Bodenbeläge, Innenausbau, schließlich Möbel und Medizintechnik. Die Witterung könne die Arbeiten jetzt kaum noch beeinflussen, sodass mit einer pünktlichen Inbetriebnahme zu rechnen sei.

Das äußere Gesicht des Baus werde dem des neuen Bettenhauses entsprechen und ebenfalls mit leuchtend orange-roten Akzenten daherkommen, erläutert Verwaltungsdirektor Uwe Hegen.

Mit dem Neubau werde dem gestiegenen Bedarf in der Akut- und Intensivmedizin Rechnung getragen, so Kamp. Die Intensivstation werde baulich an den OP-Trakt angegliedert, „sodass beide künftig eine räumliche und funktionale Einheit bilden“.

Neben den vier Ein-Bett- und vier Zwei-Bettzimmern wird es auch Warte-  und Rückzugsmöglichkeiten für Angehörige geben. „Dieses war uns bei der Planung der neuen Intensivstation ein besonderes Anliegen“, betont Hegen.

Die Gesamtfläche des Bauprojektes beträgt 1 433 Quadratmeter. Die Intensivstation wird rund fünf Millionen Euro kosten, das Land beteiligt sich mit drei Millionen Euro daran.

 

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