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24.04.2017 11:04

Moderne dreidimensionale OP-Technik auf Rollen


Melle. Das Christliche Klinikum Melle (CKM) der Niels-Stensen-Kliniken hat in modernste Technik investiert. Die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie unter Leitung von Chefarzt Dr. Guido Hafer nutzt jetzt für Röntgenaufnahmen im Operationssaal ein mobiles Durchleuchtungsgerät mit der Möglichkeit, Knochen dreidimensional darzustellen. 

„Dank der zukunftsweisenden Technik können wir mit noch höherer Präzision arbeiten“, erläutert der Chefarzt. Davon profitieren auch die Patienten, die aufgrund von Arbeitsunfällen ins CKM kommen. Die Zulassung für die Behandlung dieser Patientengruppe (Durchgangsarztverfahren) knüpft die gesetzliche Unfallversicherung unter anderem an ein modernes Behandlungsangebot. 

Das digitale Gerät liefert absolut verzerrungsfreie Bilder. Ähnlich wie bei einem Computertomographen kann aus mehreren in verschiedenen Positionen aufgenommenen Bildern ein dreidimensionales Bild errechnet werden. Daraus können Schnittbilder in beliebigen Ebenen rekonstruiert werden. 

Die Strahlung ist bei dem High-Tech-Gerät zudem deutlich reduziert. Es kann mit geringerer Strahlendosis ein deutlich besseres Bild erzeugen als dies bei bisherigen Modellen möglich war. 

Operationen werden durch den Einsatz des neuen Systems noch sicherer und oft sogar schneller. Das Ärzteteam lobt zudem die hervorragende Benutzerführung per Touchscreen-Bedienfeld.

Das mobile 3D-Gerät bietet mit seiner hohen Bildqualität und Leistung insbesondere im Bereich interventioneller, kardiologischer und unfallchirurgisch/orthopädischer Eingriffe einen großen Mehrwert und einen deutlichen Zugewinn an Patientensicherheit. „Für das CKM und die Patienten ein echter Gewinn“, freut sich Dr. Hafer.