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28.11.2013 11:15 Kategorie: Aktuelles

Mehr Gesundheit am Arbeitsplatz


Neun betriebliche Gesundheitsberaterhaben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und nahmen ihre Urkunden aus den Händen ihres Ausbilders Wolfgang Weikert von Weikert Gesundheitsmanagement (vierter von links) entgegen. Foto: Meier.

Betriebliche Gesundheitsberater ausgebildet

Bad Essen/Osnabrück. Mitarbeiter mehrerer Unternehmen aus der Region und darüber hinaus haben sich zu betrieblichen Gesundheitsberatern ausbilden lassen. Die Ausbildung schlossen sie nun mit einer erfolgreich bestandenen Prüfung ab und nahmen die Urkunden aus den Händen ihres Ausbilders Wolfgang Weikert (Weikert Gesundheitsmanagement) entgegen.

Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung präsentierten die Mitarbeiter von Eon, Edeka, den Stadtwerken Osnabrück sowie den Ameos Kliniken unter anderem die Entwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements in ihren Unternehmen.

Die Absolventen der Ameos Kliniken erläuterten, dass es seit einigen Jahren verstärkte Anstrengungen gebe, die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern. Dazu gehöre die Vermeidung von Stressfaktoren sowie von gesundheitsschädlichem Verhalten. Ein besonderer Faktor sei die  Motivationssteigerung, die Wiedereingliederung Erkrankter, die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze sowie eine gesunde Ernährung. Auch Bewegung spiele eine wichtige Rolle. Gemeinsamer Sport schaffe ein besseres Betriebsklima und mache eine Firma auch für Arbeitnehmer attraktiv.

Die Stadtwerke Osnabrück stellten eine Vielzahl von Gesundheitsförderprogrammen vor. Das betriebliche Gesundheitsmanagement sei eingerichtet worden, um die psychische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu stärken und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen, erläuterte die mittlerweile fünfte Gesundheitsberaterin: „Wir möchten, dass die Stadtwerkemitarbeiter gern zur Arbeit gehen – dazu integrieren wir das Thema Gesundheit in alle Betriebsroutinen“.

Die Absolventen von Edeka berichteten, dass sie als betriebliche Gesundheitsberater Ansprechpartner für alle Mitarbeiter aber auch deren Familien seien. Diese würden in allen gesundheitlichen Fragen beraten und unterstützt. Dabei werde mit vielfältigen Beratungsstellen zusammengearbeitet.

Ähnlich praktiziert es Eon: Auch hier gehe es unter anderem um Stressabbau,  Burnoutprävention, Suchthilfe und um die Vorbeugung allgemeiner psychischer Belastungen, hieß es. Dazu gebe es Sprechstunden für Kollegen und Führungskräfte, Aktionswochen und Gesundheitstage.

„Die Ausbildung zum betrieblichen Gesundheitsberater soll die Mitarbeiter in Unternehmen zur innerbetrieblichen Beratung bei gesundheitlichen Problemen, psychosozial bedingten Auffälligkeiten, Konflikten oder Krisen am Arbeitsplatz befähigen“, erläutert Wolfgang Weikert sein Konzept. Dabei gehe es unter anderem um Symptome, Ursachen, psychosoziale Auffälligkeiten, psychische Erkrankungen und Sucht. Dazu gehöre auch ein Besuch in der Paracelsus-Berghofklinik für Abhängigkeitserkrankungen und der Paracelsus-Wittekindklinik für psychosomatische Erkrankungen, um sich über die Möglichkeiten der stationären Rehabilitationsbehandlung zu informieren. Erarbeitet werden nach Weikerts Worten aber auch Grundlagen zwischenmenschlicher Kommunikation, motivierender Gesprächsführung sowie rechtliche Grundlagen und organisatorische Rahmenbedingungen der Beratung im Betrieb. Die Ausbildung dauert rund 14 Monate.