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06.09.2017 12:28

Krankenhäuser ergänzen Verbund der Niels-Stensen-Kliniken


Zum 1. Januar 2018 werden das Elisabeth-Krankenhaus Thuine und das St.-Vinzenz-Hospital Haselünne Teil des Verbundes der Niels-Stensen-Kliniken. Von links: Generalvikar Theo Paul, Dr. Bernd Runde (Stellvertretender Geschäftsführer Niels-Stensen-Kliniken), Schwester Maria Cordis Reiker (Generaloberin Thuiner Franziskanerinnen), Werner Lullmann (Geschäftsführer Niels-Stensen-Kliniken), Walter Borker (Verwaltungsdirektor St.-Vinzenz-Hospital) und Maria Elisabeth Straten-Barlag (Verwaltungsleiterin Elisabeth-Krankenhaus). Foto: Michael Schiffbänker/Niels-Stensen-Kliniken

Thuine/Haselünne/Osnabrück. Die Niels-Stensen-Kliniken wachsen: Zum 1. Januar 2018 werden das Elisabeth-Krankenhaus Thuine und das St.-Vinzenz-Hospital Haselünne Teil des Verbundes.

„Wir freuen uns sehr über den Zuwachs“, sagte Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken. „Zumal wir schon seit Langem sehr eng und sehr erfolgreich mit den Kolleginnen und Kollegen in Haselünne und Thuine zusammenarbeiten.“ 

Bereits seit 2015 führen Lullmann und sein Stellvertreter, Dr. Bernd Runde, die Geschäfte des St.-Vinzenz-Hospitals. Auch zu Thuine besteht eine enge Bindung. Der St. Georgstift Thuine e.V., der das Elisabeth-Krankenhaus betreibt, ist gleichzeitig Mitgesellschafter der Niels-Stensen-Kliniken. Er hat bereits im Jahr 2001 das Franziskus-Hospital Harderberg, das Krankenhaus St. Raphael und das benachbarte Altenpflegeheim St. Michael in Ostercappeln in den Verbund eingebracht.

Die Standorte in Haselünne und Thuine passen mit ihren Schwerpunkten perfekt zum medizinischen Angebot des Verbundes. In Thuine sind es die Palliativmedizin und die Station für dementiell Erkrankte, die Anknüpfungspunkte zu den anderen Häusern der Niels-Stensen-Kliniken bieten. 

Zudem profitiert das bisherige psychiatrische, psychotherapeutische und psychosomatische Angebot des Verbundes von der Integration der erfolgreich etablierten Kliniken für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im St.-Vinzenz-Hospital.

„In den kommenden Monaten und Jahren werden wir gemeinsam mit den Mitarbeitenden vor Ort die beiden Standorte weiterentwickeln und dabei die Schwerpunkte ausbauen, die den Menschen in der Region zugute kommen“, sagte Lullmann.

Aus Sicht der beiden emsländischen Einrichtungen geht mit dem Beitritt ein Plus an Sicherheit einher. Denn in den vergangenen Jahren haben sich die Bedingungen für kleine Krankenhäuser im ländlichen Umfeld zunehmend verschlechtert. Ein Zusammenschluss hingegen federt viele Risiken ab und verschafft den Einrichtungen die Sicherheit und die Ressourcen, um sich langfristig zukunftsfähig aufzustellen. 

Durch den Beitritt der beiden Einrichtungen gehören ab 2018 zwölf Einrichtungen zum Verbund der Niels-Stensen-Kliniken, der dann mehr als 6000 Menschen beschäftigt.