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18.10.2017 12:35

In den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche und am MHO kann jetzt gebaut werden


Freude in den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche, wo Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (Vierte von links) den Fördermittelbescheid für die Baumaßnahme persönlich überbrachte.

Bramsche/Osnabrück. Die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche und das Marienhospital Osnabrück (MHO) freuen sich über eine Unterstützung des Landes Niedersachsen für notwendige Baumaßnahmen. Gesundheitsministerin Cornelia Rundt übergab jetzt bei einem Besuch der Einrichtungen die Fördermittelbescheide über insgesamt 30,2 Millionen Euro, die das Land Niedersachsen beschlossen hat.

In den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche wird das Gebäude von außen und innen saniert sowie umgebaut. Es sollen eine neue Station für die Psychiatrie sowie für die Innere Medizin einschließlich einer neuen Intensivstation entstehen. Der Eingangsbereich wird an eine zentrale Stelle (zur Rathausseite) verlegt. Dort wird auch eine neue Kapelle entstehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 18 Millionen Euro. 15,5 Millionen davon trägt das vom Land unterstützte Darlehen. 

„Nach vielen Jahren des Wartens können die Bauarbeiten 2018 endlich losgehen“, freut sich Geschäftsführer Werner Lullmann. Nach Möglichkeit solle bereits im Winter mit dem Bau gestartet werden. Eine der ersten Maßnahmen sei der Umbau des bisherigen OPs.

Ministerin Rundt sagte, in Bramsche sei ein gutes Konzept für die Baumaßnahmen auf den Weg gebracht worden. Bürgermeister Heiner Pahlmann erinnerte an das große Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Krankenhauses. Der Krankenhausstandort Bramsche sei sehr wichtig. 

Auch im Marienhospital Osnabrück gab es strahlende Gesichter. Hier sollen im kommenden Jahr Umbau und Erweiterung der Geburtshilfe angegangen werden. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe wird dann zu einer räumlichen Einheit auf zwei Ebenen. Es entstehen ein neuer Kreißsaal sowie ein OP für Kaiserschnitte. Dafür wird das Haus K auf Ebene 5 aufgestockt. Für die Maßnahmen sind 16,6 Millionen Euro angesetzt, von denen das Land 14,7 Millionen Euro übernimmt. Die Geburtshilfe ist laut Werner Lullmann dann künftig für bis zu 2500 Geburten jährlich bestens aufgestellt. Zurzeit kommen im MHO rund 1800 Neugeborene zur Welt.

Die Ministerin freute sich, dass das Geld der Geburtshilfe zugute komme: „Wir sehen, dass sich gerade christlich orientierte Häuser hier stark engagieren.“