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16.03.2015 09:08

IHK und GewiNet informierten zu „Gesundheit im Betrieb“ 91/2015


Es referierten: Matthias Goer (Medicos Osnabrück), Ralf Meyring (GussStahl Lienen), Dr. Martina Lukas-Nülle (Konzepte für Unternehmensgesundheit), Christian Hoff (WIGOS) und Magdalena Knappik (IHK und GewiNet)

Wollen Firmen Fachkräfte an sich binden und möglichst bis ins Rentenalter leistungsfähig erhalten, so wird ein strukturiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) immer wichtiger für sie. Wie dieses in kleinen und mittleren Betrieben (KMU) umgesetzt werden kann, darüber informierten IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim und des GewiNet Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V. in einer gemeinsamen Veranstaltung im Solarlux-Forum in Bissendorf.

„Das große Interesse von 70 Unternehmen zeigt uns, dass Überlegungen zur Mitarbeitergesundheit in der Region angekommen sind“, sagte IHK-Dienstleistungsreferentin und GewiNet-Geschäftsführerin Magdalena Knappik in der Begrüßung. Sie betonte: „Betriebliches Gesundheitsmanagement kann Unternehmen zukunftsfähig machen.“ Dabei gehe es nicht allein um gesunde Mitarbeiter, sondern auch um Faktoren wie Motivation und Produktivität.

Christian Hoff von der WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land stellte den Besuchern Ergebnisse aus dem regionalen Arbeitsmarktmonitoring zur Gesundheit im Betrieb vor: „Mehr als die Hälfte der befragten Betriebe im Landkreis Osnabrück ist bereit, Geld für die Gesundheit der Mitarbeiter zu investieren.“ Hemmnisse bei der Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements in KMU seien allerdings u.a. fehlende Informationen und die vorhandene Angebotsflut berichtete Dr. Martina Lukas-Nülle, Konzepte für Unternehmensgesundheit, in Ihrem Vortrag.

Das GewiNet bietet im Rahmen des von der Metropolregion Nordwest geförderten Projekts „Etablierung von BGM-Servicestellen“ kostenlose Beratungen für Unternehmen des Landkreises Osnabrück an.