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06.07.2016 10:06

Gesundheitswirtschaft profitiert von Vernetzungen


Osnabrück. Studie bestätigt Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit am Beispiel von Gewinet. 

Die Gesundheitswirtschaft in der Region Osnabrück profitiert von Vernetzungen. Das belegt eine Studie, die Stefan Sprenger an der Universität Osnabrück am Beispiel des Netzwerks Gewinet Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft erarbeitet hat und jetzt im Rahmen einer Veranstaltung von Gewinet erstmals vorstellte.
 
Demnach führen verstärkte Kooperationen regionaler Akteure zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. In seiner Arbeit untersuchte Sprenger unter anderem, ob das Netzwerk Gewinet die Entstehung neuer Kooperationen nachweislich gefördert hat.
 
Er verfolgte dazu die Bildung von Kooperationen der im Netzwerk vereinten Einrichtungen über acht Jahre und konnte nachweisen, dass die Zahl der Verknüpfungen zwischen den Mitgliedern deutlich zugenommen hat. Währen die Dichte der Kooperationsbeziehungen zwischen den GewiNet-Mitgliedern im Gründungsjahr 2014 bei 10,7% lag, ist sie im Jahr 2014 auf 18,4% angestiegen. Vor allem Akteure im Landkreis haben stark hinzugewinnen können. Akteure außerhalb der Region Osnabrück hingegen kaum.
Sprengers Fazit lautete daher: Gewinet fördert sehr intensiv Kooperationen innerhalb der Region Osnabrück.
 
Dr. Michael Böckelmann, erster Vorsitzender von Gewinet, freute sich über das positive Ergebnis der Studie. Es ermuntere dazu, den erfolgreichen Weg fortzusetzen. Gewinet habe auch im zurückliegenden Jahr wieder viel erreicht. Die Zahl der Mitglieder sei auf rund 90 angestiegen, berichtete er. Außerdem seien viele innovative Projekte realisiert worden. Das Netzwerk sei zu einem Entwicklungsinstrument zukunftsweisender Initiativen geworden.