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< Digitalisierung gewinnt auch beim Thema „Gesundheit im Betrieb“ in Großunternehmen immer mehr an Bedeutung
29.05.2017 10:17

Gesundheitswirtschaft in den Vordergrund rücken


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut gelaunt beim Geländerundgang

Bad Iburg. Knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich gestern Nachmittag zu einem Informationsnachmittag und zum Austausch darüber, wie sie sich als Gesundheits-dienstleister in die Landesgartenschau und das Kernthema Kneipp2018plus einbringen können.

Die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, das GewiNet Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V. und der Tourismus-verband Osnabrücker Land e.V. hatten zusammen mit der Landesgartenschau Bad Iburg 2018 gGmbH regionale Unternehmen und Selbständige aus der Gesundheitswirtschaft unter dem Motto „Fit für die Landesgartenschau 2018“ eingeladen. „Wir haben bereits viel geschafft, beispielsweise mit der Sanierung des Schlossberges und dem Bau des Kneipp-Erlebnisparks“, betont Annette Niermann in ihrer Begrüßung. „Wir sind auch der einzige Kneipp-Kurort im Osnabrücker Land. Es ist unser Ziel, uns als solcher und als moderner Gesundheitsstandort im Osnabrücker Land neu zu positionieren. Dabei wollen wir verstärkt auch unsere Gesundheitswirtschaft in den Vordergrund rücken“, so Niermann. Eine Überlegung sei beispielsweise, ein- oder zweimal im Jahr eine regionale Gesundheitsmesse unter dem thematischen Dach der fünf Kneippschen Säulen anzubieten. „Über einen Standort denken wir noch nach.“ In jedem Fall solle das Kneippsche Image entstaubt und sichtbar werden, wie hochaktuell eine Lebensführung nach Kneippschen Prinzipien sei.

„Bad Iburg ist schon schön, hat viel Potenzial – durch die Landesgartenschau wird es noch schöner“, verspricht Gartenschaugeschäftsführerin Ursula Stecker. „Unser Einzugsbereich ist gewaltig und bevölkerungsreich und die Besucher finden in Bad Iburg  nah beieinander tolle Natur mit dem Teutoburger Wald, ein imposantes Schloss, eine schöne Altstadt und ein attraktives Gelände.“ Stecker stellt die Aktivitäten im Rahmen der Durchführungsplanung vor und wirbt darum, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Veranstaltungs-programm der LaGa einbringen: „Wir planen, unsere Veranstaltungen den fünf Kneippschen Säulen zuzuordnen, vom klassischen Wassertreten, über Waldbaden und Kräutertherapie über Angebote für gesunde Ernährung und Bewegung und Meditation und Stressabbau bis hin zum Grünen Klassenzimmer und Angeboten für jüngere Menschen und Familien.“

„Es ist ein großes Plus, dass unser Gelände besonders kompakt ist. Eine Gartenschau der kurzen Wege. Dann sind die Besucher sehr entspannt und genießen, weil sie kein Angst haben, etwas zu verpassen!“ so Kai Schönberger, Leiter Marketing, der die Gruppe durch den Kneipp-Erlebnispark und in den Ausstellungsbereich „Am Kurgarten“ führt. 
 
Von der Klangschalentherapie, über die Zubereitung von Kräuterhandcreme, Zumba-Kurse, Walken oder Fußdruck- oder Herzvariabilitäten-Messung (eine Stress-Index-Messung) oder Ernährungsberatung und gesundes Kochen, Homöopathie oder Arbeitsplatzberatung, Entspannungs- und Atemtechniken sowie Sport- und Fitnessangebote oder Kooperationen mit Thermen reichten die denkbaren Angebote in der Vorstellungsrunde. „Ich bin total begeistert von der Vielfalt an Expertise, die hier versammelt ist“, so Petra Rosenbach, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Osnabrücker Land. „Wir bieten an, da, wo nicht sowieso die Einbindung in das Veranstaltungsprogramm der LaGa gegeben ist, unseren TOL-Pavillon und die zugehörige Veranstaltungsfläche auf der LaGa und auch unseren Bühnentag, den Freitag, da wo es passt, zu nutzen.“ 

„Wir sind begeistert von den Impulsen und Ideen, die hier zusammengekommen sind“, bilanziert Magdalena Knappik, GewiNet-Geschäftsführerin und IHK-Dienstleistungsreferentin, den Nachmittag. „Sehr gern werden wir die Teilnehmerinnen auch untereinander vernetzen.“ Sie sei sicher, dass aus diesem Nachmittag interessante Kooperationen und reizvolle Veranstaltungsangebote für die LaGa erwüchsen.