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25.05.2016 11:14

GesundheitsCampus Osnabrück auf dem Hauptstadtkongress der Medizin und Gesundheit 2016 in Berlin


Die Initiatoren des GesundheitsCampus Osnabrück stellen das Projekt vom 8. bis 10. Juni 2016 auf dem Hauptstadtkongress der Medizin und Gesundheit im City Cube in Berlin vor

(Osnabrück, 24. Mai 2016) Auf dem Hauptstadtkongress treffen sich jährlich Multiplikatoren und Entscheidungsträger der Gesundheitswirtschaft. Die Träger und Kooperationspartner des GesundheitsCampus Osnabrück nutzen die Gunst der Stunde, um das gemeinsame Projekt zu präsentieren. Träger des GesundheitsCampus sind die Osnabrücker Hochschulen. Unterstützt werden sie von der Stadt und dem Landkreis Osnabrück, dem Bistum Osnabrück, dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück sowie GewiNet, dem Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft. Allein in GewiNet vereinen sich etwa 90 Mitglieder aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft in der Region Weser-Ems.

Was verbirgt sich hinter dem GesundheitsCampus Osnabrück? Die Gründung ist von der Idee getragen, Gesundheitsversorgung neu zu gestalten. Es geht darum, einen Ort zu schaffen, an dem Wissenschaft, Unternehmen der Gesundheitsversorgung, Kirchen und Politik zusammenkommen, um innovative Versorgungskonzepte für die Region zu entwickeln und zu erproben. Für einen derartigen Ansatz bietet Osnabrück optimale Voraussetzungen.

Der GesundheitsCampus Osnabrück hat mit seiner Ausrichtung und dem starken regionalen Bezügen eine Vorreiterrolle. Die Expertise beider Hochschulen wird hier zusammengeführt: einerseits die etablierte und im Wechselspiel mit der Praxis um innovative Konzepte bestrebte Lehrerbildung für berufsbildende Schulen an der Universität Osnabrück; andererseits die impulsgebenden, akademisch ausgerichteten Studiengänge für Gesundheitsberufe sowie die Gesundheits- und Pflegemanagementstudiengänge der Hochschule Osnabrück.

Studienangebote und Forschungsaktivitäten beider Hochschulen sollen künftig noch stärker verzahnt werden, um den wachsenden und veränderten Anforderungen im Gesundheitsbereich gerecht zu werden. Erste gemeinsame Forschungsprojekte sollen am Gemeinschaftsstand beim Hauptstadtkongress vorgestellt werden. Am 9. Juni findet außerdem eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gesundheitsversorgung neu gestalten – Das Konzept GesundheitsCampus“ am Stand statt, bei der Vertreter aus Osnabrück die Chancen des Ansatzes für die Region erörtern.

Perspektivisch sollen aus den Forschungsschwerpunkten des GesundheitsCampus Osnabrück gemeinsam mit den Partnern Kompetenzzentren entwickelt werden, die am Wirtschaftspark und anderen zweckmäßigen Standorten angesiedelt werden können.

Bereits jetzt sind die Osnabrücker Hochschulen strukturell mit unterschiedlichen Akteuren der Gesundheitsversorgung und den relevanten Ausbildungsträgern im Gesundheitswesen engmaschig vernetzt. Im Memorandum of Understanding heißt es nun unter anderem: „Insbesondere mit den medizinischen, ambulanten und stationären Einrichtungen sollen Vereinbarungen – im Sinne von akademischen Lehrpraxen und Lehrkrankenhäusern – getroffen werden, die eine gemeinsame Ausbildung unterschiedlicher Gesundheitsberufe fördern.“ Mit den Praxispartnern entstehen zudem vielfältige akademische Weiterbildungsangebote, nicht zuletzt, um die Attraktivität der Gesundheitsberufe zu erhöhen. Dr. Michael Böckelmann, Erster Vorsitzender von GewiNet und Geschäftsführer der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde, ergänzt: „Wir können uns das Personal auch nicht gegenseitig abspenstig machen, sondern wollen für den wachsenden Bedarf ausbilden.“ Nur eine enge Kooperation aller Einrichtungen und Unternehmen in der Region und die gemeinsame Aus-, Fort- und Weiterbildung könne helfen, die Arbeitskräfte vor Ort zu binden.

Mit der Einrichtung des gemeinsam getragenen GesundheitsCampus Osnabrück werden nun die Stärken der einzelnen Einrichtungen mit dem Ziel gebündelt, Impulse für eine patienten- und nutzenorientierte Gesundheitsversorgung der Zukunft zu geben.

Weitere Informationen: 

Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff

Professorin für Krankenhausmanagement, insbesondere Personalmanagement
Telefon: 0541-969 3668
E-Mail: a.braun@hs-osnabrueck.de 

 

Prof. Dr. Birgit Babitsch

Professorin für New Public Health
Telefon: 0541-969 2266
E-Mail: birgit.babitsch@uni-osnabrueck.de