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07.08.2017 08:45

Fit für Anästhesie, Aufwachraum und Notaufnahme


In der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde wird es künftig einen neuen Beruf geben: den Anästhesietechnischen Assistenten. Foto: Schüchtermann-Klinik

Bad Rothenfelde/Osnabrück. In der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde wird es künftig einen neuen Beruf geben: den Anästhesietechnischen Assistenten (ATA). Damit soll der Bedarf an speziell ausgebildeten Fachkräften in der Anästhesie gedeckt werden. Denn die klassische Grundausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege bereitet nicht umfassend auf eine Tätigkeit in diesem Fachbereich vor.

Bei der neuen Ausbildung werden die Schüler nun ohne vorausgehende Gesundheits- und Kranken- beziehungsweise Kinderkrankenpflegeausbildung direkt für den Einsatz in der Anästhesie, im Aufwachraum, in der Notaufnahme sowie in der Endoskopie fit gemacht: Der Beruf des Anästhesietechnischen Assistenten richtet sich an Menschen, die Interesse an Medizin, Medikamentenlehre und Medizintechnik haben. 

Anästhesietechnischen Assistenten spielen zum Beispiel bei der Vorbereitung der Anästhesie sowie der Einleitung und Ausleitung der Narkose eine wichtige Rolle. Sie begleiten den Patienten während einer OP durch die Kontrolle der Atmung, des Kreislaufes sowie der Überwachung der Vitalzeichen. 

Ab dem 1. April 2018 wird die Schüchtermann-Klinik gemeinsam mit dem Bildungszentrum St. Hildegard der Niels-Stensen-Kliniken eine dreijährige anästhesiespezifische Ausbildung anbieten. Voraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossener Sekundarabschluss I oder II sowie die gesundheitliche Eignung. 

Bewerbungen können ab sofort direkt über das Karriereportal der Klinik unter www.schuechtermann-klinik.de gerichtet werden. Zudem finden sich hier alle wichtigen Informationen zu dem Anforderungsprofil des neuen Ausbildungsberufs.

Die ATA-Ausbildung hat gerade im theoretischen Teil viele Gemeinsamkeiten mit der Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA), sodass die beiden Ausbildungsberufe in integrativer Form angeboten werden können. Daher findet der theoretische Unterricht in den ersten beiden Ausbildungsjahren gemeinsam statt, bevor im dritten Jahr eine Spezialisierung (ATA oder OTA) erfolgt. Dies hat den Vorteil, dass mit einem weiteren Ausbildungsjahr noch ein zusätzlicher Berufsabschluss erworben werden kann.