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02.07.2015 09:14

Chancen von E-Health nutzen


v.l.n.r.: Frau Silvia Lange, MTA Röntgen-Nuklear-Institut Drewes+Partner, Osnabrück, Herr Dr. Michael Böckelmann, 1. Vorsitzender GewiNet e.V., Osnabrück, Herr Prof. Dr. Bernd Tombach, Chefarzt Klinikum Osnabrück, Osnabrück, Herr Dr. Maik Plischke, Geschäftsführer Innovationszentrum Niedersachsen, Hannover, Herr Christopher Rehberg, Geschäftsführer SSaC – Software, Solution and Consulting, Osnabrück, Herr Marcus Kremers, Geschäftsführer MedEcon Telemedizin GmbH, Bochum, Herr Cord Brüning, Geschäftsführer CoSolvia GmbH & Co. KG, Hasbergen, Frau Magdalena Knappik, Geschäftsführerin GewiNet e.V., Osnabrück

Osnabrück. Die Informations- und Kommunikationstechnologie ist die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Ihr Einsatz gewinnt auch in der Gesundheitswirtschaft zunehmend an Bedeutung. „Bei der Einführung von eHealth spielt die regionale Ebene eine entscheidende Rolle, da die lokalen Akteure durch übergeordnete Versorgungsnetzwerke mit einander verbunden werden müssen“, machte Dr. Maik Plischke, Geschäftsführer des Innovationszentrums Niedersachsen, in seinem Fachvortrag im Rahmen der Veranstaltung „Digitale Vernetzung in der Gesundheitswirtschaft“ im medicos.Osnabrück deutlich.

Auf der gemeinsamen Veranstaltung des GewiNet Kompetenzzentrums Gesundheitswirtschaft, der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und der MedEcon Telemedizin GmbH informierten sich rund 40 Teilnehmer über Best-Practice-Lösungen einer digitalen Vernetzung. „Wir wollen mit Veranstaltungen im Rahmen der Initiative eHealth.Osnabrück den Austausch zwischen unterschiedlichen Akteuren der Gesundheitswirtschaft ermöglichen und somit einen Schritt weiter in Richtung einer hochwertigen und verlässlichen Patientenversorgung gehen“, so begrüßte Dr. Michael Böckelmann, 1. Vorsitzende von GewiNet und Geschäftsführer der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde, die anwesenden Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Vertreter der MedEcon Telemedizin GmbH, des Klinikums Osnabrück und des Röntgen-Nuklear-Instituts Drewes+Partner stellten den Westdeutschen Teleradiologieverbund vor, der sie per DICOM E-Mail mit anderen Einrichtungen in ganz Deutschland auf einfachem Weg verbindet und somit einen fachlichen Austausch zwischen den Spezialisten fördert: „Durch den digitalen Versand von Bildmaterial können Zeit und Kosten gespart werden“, fasst Marcus Kremers, Geschäftsführer der MedEcon Telemedizin GmbH die Mehrwerte des Verbundes zusammen. Die Patientenaufnahmen können auf elektronischem Wege verschlüsselt in jede beliebige der rund 200 angeschlossenen Einrichtungen sicher versandt werden.

In einem weiteren Vortrag stellte Cord Brüning, Geschäftsführer der CoSolvia GmbH & Co. KG, vor, wie im Rahmen eines Projektes mit drei Kliniken eines Trägers durch die Einführung einer Teleradiologie ein Bereitschaftsdienst eingespart und die Arbeitsbelastung deutlich reduziert werden konnte.