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30.09.2013 08:33 Kategorie: Aktuelles, Veranstaltungsberichte

Auftakt bei der Polizeidirektion Osnabrück


Das erste Treffen des neuen Netzwerks für betriebliches Gesundheitsmanagement fand jetzt in der Polizeidirektion Osnabrück statt. Foto: GewiNet.

GewiNet: Neues Netzwerk für das Gesundheitsmanagement in Betrieben der Region gegründet

Osnabrück. In der Region Osnabrück ist ein neues Netzwerk für betriebliches Gesundheitsmanagement gegründet worden. Das erste Treffen fand jetzt in der Polizeidirektion Osnabrück statt.

Initiiert wurde das Netzwerk von GewiNet: Geschäftsführerin Magadalena Knappik begrüßte bei der Auftaktveranstaltung Beauftragte für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) aus zwölf Unternehmen und Einrichtungen der Region. Es zeige sich, dass psychische und körperliche Belastungen im beruflichen Umfeld stark zunehmen, sagte sie: „Immer mehr Institutionen wollen dem mit einem systematischen Gesundheitsmanagements begegnen und gesundheitsfördernde sowie gesundheitserhaltende Rahmenbedingungen schaffen.“ Dabei könne ein Austausch mit anderen Betrieben helfen, so Frau Knappik.

Das Netzwerk wendet sich an Unternehmen aller Branchen mit einer Größe von mehr als 200 Mitarbeitern. Im Wechseln laden die teilnehmenden Institutionen zu sich in den Betrieb ein und berichten über ihre Erfahrungen und die Herausforderungen bei der Umsetzung ihres Gesundheitsmanagements.

Den Auftakt machte die Polizeidirektion Osnabrück: Polizeipräsident Bernhard Witthaut, Jennifer Uhl von der Projektgruppe Gesundheit in der Polizei Niedersachsen (GIP), Dr. Angela Lißner, Personalleiterin der Polizeidirektion Osnabrück, und Werner Schwarz, Koordinator Gesundheitsmanagement  der Polizeidirektion Osnabrück, erläuterten, wie die Polizei Mitarbeitergesundheit praktiziert.

Witthaut betonte, dass die Ressource Mensch das wichtigste auch für die Polizei sei und ein professionelles Gesundheitsmanagement daher eine besondere Rolle spiele. Gerade bei der Polizei sei die psychische Belastung oft sehr hoch.

Deshalb sei das Ziel des Gesundheitsmanagements, die gesundheitsriskanten Belastungen zu verringern und gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen zu entwickeln.

Werner Schwarz: „Dazu haben wir unter anderem Führungskräfteschulungen, aber auch sogenannte Diagnoseworkshops durchgeführt,  um eine Übersicht über die tatsächlichen, zum Teil sehr unterschiedlichen Belastungen, zu gewinnen. Außerdem fanden Gesundheitszirkel mit vertiefender Analyse und der Entwicklung von Lösungen statt.“ Geplant sei nun, weitere Akteure im Gesundheitsmanagement auszubilden, „die wir vor Ort einsetzen wollen“. Eine wichtige Erfahrung auf diesem Weg sei, dass „im Gesundheitsmanagement nichts überstürzt werden darf, sondern die Mitarbeiter Schritt für Schritt mitgenommen werden müssen“.

Das nächste Netzwerktreffen findet Mitte November statt. Weitere Informationen bei Eva Tinnefeld unter 05472/95499-13 oder e.tinnefeld@gewinet.de.