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26.09.2013 09:18 Kategorie: Aktuelles

Anerkennung für ehrenamtliches Engagement


Besuch im Palliativbereich des Hauses St. Michael mit Scheckübergabe – (von links) Sandra Kötter, Rainer Alefs, Klaus Hachmeister, Schwester M. Luka, Prof. Dr. Winfried Hardinghaus und Marion Heitling. Foto: Niels-Stensen-Kliniken.

AOK-Regionaldirektor Klaus Hachmeister informierte sich im Palliativbereich des Hauses St. Michael - Förderscheck übergeben

Ostercappeln. AOK-Regionaldirektor Klaus Hachmeister hat sich in den Niels-Stensen-Kliniken Haus St. Michael über den neuen Palliativbereich informiert. Er überbrachte einen Förderscheck über 12.381,84 Euro für den Ambulanten Spes-Viva-Hospizdienst.

 „Nicht jede Arbeit, die Hospizdienste leisten, ist nach dem Sozialgesetzbuch förderfähig", so Hachmeister. Das gelte zum Beispiel für die Trauerbegleitung. "Darum sind auch weiterhin Spenden für den Ambulanten Spes-Viva-Hospizdienst notwendig." Denn was die ambulanten Hospizdienste bei der Begleitung Schwerstkranker und ihrer Familien an psychosozialer und spiritueller Unterstützung leisteten, könne nicht hoch genug eingeschätzt werden. „Wir wollen, dass die ambulante Hospizarbeit in der Region weiter gestärkt wird.“ Jeder Mensch, unabhängig von seiner Konfession, Staatsangehörigkeit oder sozialen Stellung, könne einen Hospizdienst in Anspruch nehmen, unterstrich Hachmeister.

Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, ärztlicher Leiter und Gründer von Spes Viva, sagte, dass ganzheitliche Pflege, menschliche Zuwendung und moderne Medizin den Patienten in der letzten Phase ihres Lebens den Abschied erträglich machen sollen. Das ehrenamtliche Engagement spiele dabei eine bedeutende Rolle und werde von den Krankenkassen gemäß dem Sozialgesetzbuch finanziell unterstützt.

Die AOK als größte Krankenkasse in Niedersachsen trägt für den zurückliegenden Förderzeitraum deutlich über ein Drittel der insgesamt 3,416 Millionen Euro, die jetzt an die landesweit 77 ambulanten Hospizdienste ausgeschüttet werden. 2724 Ehrenamtliche haben im vergangenen Jahr mehr als 2500 Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet.